" Gelungener Mix zur „Volljährigkeit“
„Haste Töne“ mit begeisterndem Chorgesang und kleinen Frivolitäten. „Genießen Sie, was der Chor ‚Haste Töne“ nun anrichten wird!“ Doppeldeutig und augenzwinkernd begrüßt Tenor Hans-Otto Wingenbach das Publikum im Bürgerhaus Kalk zu einem ‚musikalischen Kamasutra“, so der Titel des Konzertes. Und in der Tat, es geht an diesem Abend um Liebe, beziehungsweise um die (un)mögliche Beziehung. zwischen Mann und Frau. Als ‚Chor-Spiel“, in kleinen Szenen eingeleitet, präsentieren die 35 Frauen und Männer von »Haste Töne“ unter der Leitung von Ludwig Schnelting Lieder, Gassenhauer, Popsongs und Chansons. Den Rahmen bildet eine ‚SpeedDating‘-Szene, wo Frau Mann sucht — oder umgekehrt. Mit originellen Kostümen erzählt der Chor musikalisch auf ebenso amüsante wie kurzweilige Weise, was so alles schief laufen kann, wenn die beiden Geschlechter aufeinander stoßen. Mit harmlosen kleinen Frivolitäten bringt ‚Haste Töne“ das Publikum immer wieder zum Schmunzeln. Da macht es auch nichts, wenn der Titel »Sex and Drugs and Rock‘n Roll“ von lan Dury zu einem harmlosen Schlager wird. Den Chorliebhabern gefallen einfach die einfallsreichen Darbietungen von ‚Haste Töne“, der mit diesem Konzert seine „Volljährigkeit“, nämlich sein 18-jähriges Bestehen feiert. Das Programm an diesem Herbstabend umfasste dann auch Songs aus fast zwei Jahrzehnten, in denen sich der Chor alle drei bis vier Jahre mal wieder zu neuen Themen gesanglich zu Wort meldete. Und viele Freunde von »Haste Töne“ konnten sich für zwei Stunden zurückerinnern und daran erfreuen, die besten Lieder noch einmal live zu hören.
Dierk Himstedt, Kölnische Rundschau, 02.12.2008
 

" Kreisler, Brecht und Aerosmith"
Zuerst war das Sofa. Es war Anfang und Ende, Ursprung und Ziel der gehobenen Gemütlichkeit, das Auge des Orkans, Mittel- und Ruhepunkt im fahrigen Lebenslauf. Der Kölner Chor "Haste Töne" wählte für sein neues Stück "Sofa Nr.3" den gut gepolsterten Wohlfühlthron als Austragungsort und als Schaufenster des weltlichen Treibens. Von, an und um ihm präsentierten die 36 Sängerinnen und Sänger ihre "Lieder vom alltäglichen Wahnsinn". Premiere war im Kalker Bürgerhaus. Die Vorbereitungen zu "Sofa Nr. 3" - der Titel ist eine Anspielung auf den Song "Sofa Nr.2" von Frank Zappa- hatten ganze zwei Jahre gebraucht. Eine Menge Zeit, in der Chorleiter Ludwig Schnelting und Gisela Grosse-Berndt, die an der Programmentwicklung mitwirkte, über 20 Stücke musikalisch und choreografisch einstudierten. Das insgesamt dritte Stück des Chores ist ein Streifzug durch Chansons und Popsongs der neuere n Musikgeschichte. Dazu gehören Georg Kreislers ätzendes "Sport ist gesund", Bert Brechts "Lied von der Unzulänglichkeit" und Wolf Biermanns "Die alten Knacker" ebenso wie "The Fool on the hill" der Beatles und die Hardrock-Hymne "Crazy" von Steven Tylers Aerosmith. Eingeleitet und verknüpft werden die Stücke mit kurzen Einspielern - alles alltägliche Dialoge und Situationen, Storys vom anderen Ende des Sofas. Es dürften gut 200 Gäste gewesen sein, die zur Aufführung im Bürgerhaus kamen. Der Saal war damit ausverkauft und die Stimmung toll. Besonders gut kam das Remix von Hildegard Knefs Evergreen "Für mich soll's rote Rosen regnen" an. Emphatisch trällerte Hans-Otto Wingenbach als erschöpfter Psychiater vom heimischen Sofa: "Für mich soll's nur Neurosen geben!" "Sofa Nr. 3" wird am Samstag den 12.März ein weiters Mal im Bürgerhaus aufgeführt.
Der Chor sucht für weitere Projekte noch neue Mitglieder, insbesondere Tenorstimmen. Weitere Informationen auf der Homepage des Chores.
(Kölner Stadt-Anzeiger 08. März 2005)

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"Vom ganz alltäglichen Wahnsinn"
..."Im Namen des Wahnsinns, Sie sind verhaftet. Sie haben zu laut gelacht!"
Vom ganz alltäglichen Wahnsinn bei Menschen, Rindern, Männer und Frauen handelte das nun folgende Programm von "Haste Töne". Unter der Leitung von Ludwig Schnelting präsentierte der Chor einen Streifzug durch verschiedenste Genres: Unter anderem waren Werke von Konstantin Wecker, Frank Zappa, Orff und Brahms zu hören. Die kurios gekleideten Sänger und Sängerinnen - unter anderem erscheinen sie in Gummistiefeln und Kitteln, Jogginganzügen, Öko- und 20er-Jahre-Outfits - zeigten sich stimmlich von ihrer besten Seite. Auf einem roten Plüschsofa fand ein Großteil der Sketch- und Slapstick-Szenen statt: Hier lümmelte sich frivol eine freundlich-wahnsinnige Kuh, dann nahmen verrückte Analytiker und ihre Patienten Platz, und wieder etwas später saßen drei sich vor Schüchternheit windende Herren im Seminar "Beziehung optimieren".
(Kölnische Rundschau 19. Februar 2004)

"Eine geglückte Gruppentherapie"
...Bühnentalent zeigte auch der gemischte Chor "Haste Töne". Sein Thema "Der alltägliche Wahnsinn" ist wohl so ergiebig, dass schon Teil zwei in Vorbereitung ist.Jetzt bot er erstmal ein Dutzend meist unbegleitete Chorsätze von Zangius bis Zappa. Vielfarbige Musik für komische Psychopathen auf der Couch.
Bei allem Theater aber legte Leiter Ludwig Schnelting Wert auf saubere Klänge und präzise Rhythmik. er bot sogar ein Solotalent für das verrückte Chanson "Umtauschen" auf. Mit dem sängerischen Anspruch des Chors wurde die lose Sketch-Mixtur fast schon zu einer Kömödie aus dem Geist der Musik.... Als Lob gab es viel Beifall und Gelächter.
(Kölner Stadtanzeiger 19. Februar 2004)

" Kriminaltango im Gericht"
Von "Killing me softly" bis zum Jupp vom Klingelpütz". Was machen "Verbrechen und andere Leidenschaften" ausgerechnet im Kölner Oberlandesgericht? Des Rätsels Lösung: Ein mörderisches Konzert des Chores "Haste Töne" am 5.März um 19 Uhr. Kommen Sie auch?
(Bild 1. März 2002)

"Haste Töne" mit den blutrünstigen Klassikern
Vom Veranstaltungsplakat blickt dem Betrachter das schwarze Loch eines Pistolenlaufs entgegen. "Verbrechen und andere Leidenschaften" prangt in großen Lettern darüber. Unter diesem mordlustigen Titel stand jetzt das Konzert des Chores "Haste Töne" im Dormagener Kulturhaus....
Welches Stück hätte zum Auftakt eines solchen Abends besser gepasst als das bekannte Filmlied "Ohne Krimi gehjt die Mimi nie ins Bett"? Die schwarz gekleideten Sänger und Sängerinnen unter der Leitung von Ludwig Schnelting verstanden es in echter Krimi-Manier auf die Bühne zu schleichen und bewiesen im Folgenden jede Menge schwarzen Humor: Auf dem Programm standen blutrünstige Klassker wie Bizets "Habanera" aus "Carmen", der "Kriminaltango" oder die von Bertold Brecht getextete "Seeräuberballade" und andere Stücke kriminalistischen Inhalts. Von der Ballade über das Chanson bis zur Popmusik war an diesem Abend jedes Genre vertreten.
Zwischen den Liedern zeigten die Sängerinnen und Sänger immer wieder schauspielerisches Talent, indem sie die Texte gestisch untermalten und mit Requisiten und schrägen Kostümen für Lacheffekte sorgten. Die Zuhörer hatten ihren Spaß, als der Chor die traurige Liebesgeschichte der Carmen ganz neu interpretierten: am Ende liegen beide erstochen am Boden - Carmen und der Liebhaber - und obendrein ersticht sich auch der beflügelte Liebesbote, der die beiden zuvor mit seinen Liebespfeilen nicht hat treffen können. 20 Stücke hatte der Chor für diesen Abend zusammengestellt - eines mordlüsterner als das andere. Da war es am Ende nicht schade, den Fernsehsessel zur besten Krimisendezeit gegen einen Stuhl im Kulturhaus eingetauscht zu haben. Denn schließlich gilt auch für manchen Dormagener: "Ohne Krimi ..." (Rheinischer Anzeiger 10.05.2002 )

"Chorkonzert in Joseph-Dumont-Schule"
Früher gab es schöne Verbrechen: Vaterlandsmord, Königsmord,da hat sich das Töten noch gelohnt", so ein Kommentar zum Programm "Verbrechen und andere Leidenschaften" des Chores "Haste Töne". Tödliches aber auch allzu Menschliches war in dem neuen Programmen der beiden Chöre "Haste Töne" und "Unerhört" in der Joseph-Dumont-Schule zu hören. Ob es ums Handy, die Liebe oder einen kleinen Mord ging, fast alles war in dem jeweils 45 minütigem Repertoire eine Melodie wert..." (Kölnische Rundschau 4.Mai 2000)

 

Aufführung KalkDer Chor "Haste Töne" begeisterte im Bürgerhaus Kalk mit Liedern aus der Welt des Films
Es ist alles fast wie im richtigen Kino: Zuerst muß man die Zahnpasta-Reklame über sich ergehen lassen, dann nervt die Eis-Verkäuferin ein wenig, und wenn's dann endlich losgehen soll, reißt der Film gleich nach dem Vorspann. Für die Zuschauer in der Bürgerhalle Kalk boten diese Begleitumstände des Kinobesuchs ausnahmsweise Grund zur Heiterkeit, handelte es sich doch um ein Konzert des Chores "Haste Töne", der an diesem Abend "Lieder aus der Welt des Films" zum Besten gab.
Der erste Teil des Hauptprogramms brachte klassische Hollywood-Schmachtfetzen a la "New York, New York" und "As time goes by". Nach der Pause folgten Highlights aus deutschen Produktionen: "Bel Ami", "Ich brech die Herzen der stolzesten Frau'n" oder "Kriminaltango". Die Abfolge der Lieder wurde dabei ständig von Comedy- Einlagen unterbrochen...."
(Kölnische Rundschau 19.03.1998)

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Aufführung Kalk " Große Vorliebe für die 20er Jahre"
"Haste Töne" -Sängerinnen und Sänger präsentierten Melodien aus bekannten Filmen Nostalgische Kino-Atmosphäre im vollbesetzten,großen Saal des Kalker Bürgerhauses. Eine Platzanweiserin mit der obligatorischen kleinen Taschenlampe geleitet die Besucher zu ihren Plätzen. Dazu stritten sich auf zwei hölzernen Kino-Klappstühlen neben dem Podium zwei Besucher. der eine stopfte unentwegt Popcorn in sich hinein, der andere beklagte sich über Schmatzgeräusche, denn er wollte doch in Ruhe die Filmkultur genießen. Der Streit gehörte zum Bühnenspektakel. Schließlich standen ja "Lieder aus der Welt des Films" auf dem Programm. In zumeist zur Musik passenden Verkleidungen boten die 32 fröhlichen Sänger vom Kölner Chor "Haste Töne" einen abwechslungreichen Querschnitt durch Filmmelodien aus den vergangenen Jahrzehnten. Der reichte von "Kinder heut 'abend da such ich mir was aus" aus dem Marlene-Dietrch-Streifen "Der blaue Engel" und " Ich breche die Herzen der stolzesten Frau'n" aus dem Heinz-Rühmann-Spielfilm "Fünf Millionen suchen einen Erben" bis hin zur Liebesschnulze "As time goes by" aus "Casablanca" und der fetzigen Soul-Nummer "Hail, Holy Queen" aus "sister Act"
Große Vorliebe der Sänger - gleichmäßig verteilt auf die Stimmlagen Sopran, Alt, Tenor und Bass-und wohl auch ihres Leiters und Arrangeurs Ludwig Schnelting waren Melodien aus den 20er Jahren. In Anzügen und Kleider aus Omas Schrank oder vom Flohmarkt schmetterten sie mit leicht neidvollem Unterton " Du hast Glück bei den Frau'n, Bel-Ami".
(Kölner Stadt-Anzeiger 19. März 1998)